"Almost everything will work again if you unplug it for a few minutes, including you." — Anne Lamott
Hello Reader,
(für Deutsch unten)
We've entered September, that slow transition where summer ends and autumn begins. The heat softens, the shadows grow longer, night falls earlier, and our feet find their way back into shoes.
In Bavaria, where I live, we're still on school holidays for another two weeks, so time is moving in its own slower rhythm, nothing like our normal work and school days. Right now I'm in rural Italy, enjoying the quiet of the countryside, giving myself space to think and feel rather than rush.
Vacations can be lived two ways- packed with activities, or slowed all the way down- more sleep, longer meals, more books, more time simply experienced instead of spent. These next few weeks are dedicated to the latter, to feel whatever needs to be felt when things finally slow down.
I find myself restless, unused to stillness after so much motion. I'm letting that restlessness be there instead of covering it with another plan or task. It's uncomfortable to sit with- which is exactly the sign that this is the work I need to be doing.
When we're constantly moving, busy organizing and planning, we miss what lies beneath the surface asking for attention. Underneath the busyness can be fear, sadness, anger, anxiety, grief- a whole host of feelings we'd rather mask with "happy" and "productive."
But there can also be ideas, creative impulses, questions wanting answers, new interests, and space for the projects that have been whispering for our attention- the ones we haven't lingered long enough in the silence to actually hear.
I believe that when we stay buttoned up, busy, and full, we risk missing what's really there for us. We are mind, body, heart, and spirit, and all four deserve equal space. Our culture leans so heavily on the mind that the other three often get neglected.
When we make time to connect to spirit, through silence and meditation, we open ourselves to messages that would otherwise pass us by. That connection to source strengthens our inner world. But it's a practice, one that asks for consistent time and space, day after day.
So what might happen if you gave your heart and spirit more room in your life?
When we really connect to what's underneath the spreadsheets, the organizing, the low-grade daily drama- what's there? It's different for each of us. A longing to live differently. A healing journey. An opening into creativity. Whatever it is, something in each of us is asking to be seen, felt, and given space.
This fall and winter, I'm creating spaces for women, especially those living busy, full lives, to join me in nature, slow down, and sit with the questions of the heart beneath all the movement.
A 3.5-day nature retreat for women, hosted with nature coach Anne Binneboßel at Inner Nature in the Bayerischer Wald. This is an invitation to step outside your comfort zone — because that's always where the magic lives — sleep under a tarp or the stars, spend focused, intentional time in nature, and share around the fire with other women. It's a shift from organizing to softness, a chance to ask the questions that have been percolating and explore what's been asking for attention. A few spots remain — get in touch with any questio
My annual sweatlodge, also at Inner Nature in the Bayerischer Wald, opened this year with Wildnis Gemeinschaft. This ceremonial space is for honoring our ancestors, paying respects to Mother Earth, and celebrating the Celtic New Year — sweating our prayers, reflecting on our lives, and continuing the work of healing, clearing, and connecting with each other and the spirit world. This one is open to both men and women. It's one of the best ways I know to close the year and welcome winter's season of rest. Everyone is welcome — get in touch for more info.
Coming soon
Winter Solstice women's circles and a retreat to welcome 2027, both co-hosted with my sweet sister Katharina Koch. Still in the works — details to follow.
A few changes to the newsletter itself: I'm adding book recommendations from now on, and soon, a "What I'm Cooking" section. I'm putting more focus on bringing food into this community- including a Disco Brunch near Köln in November, private cooking events available to book, and (yes, I've heard you!) a cookbook in the works. More on all of this soon.
Thank you for being part of this little community. I hope you'll join me in nature, or around the table, where we can share from the heart and experience this life together, in all its facets.
Sending love and sunshine,
Amie
DEUTSCH
Der September ist da – diese sanfte Übergangszeit, in der der Sommer endet und der Herbst beginnt. Die Hitze lässt nach, die Schatten werden länger, die Nacht bricht früher herein, und unsere Füße finden wieder ihren Weg in die Schuhe.
In Bayern, wo ich wohne, haben wir noch zwei Wochen Schulferien, daher verläuft die Zeit hier in einem ganz eigenen, langsameren Rhythmus – ganz anders als an unseren normalen Arbeits- und Schultagen. Im Moment bin ich im ländlichen Italien, genieße die Ruhe der Natur und gönne mir Raum zum Nachdenken und Fühlen, statt mich zu hetzen.
Urlaub kann man auf zwei Arten verbringen – vollgepackt mit Aktivitäten oder ganz im Zeichen der Entschleunigung: mehr Schlaf, längere Mahlzeiten, mehr Bücher, mehr Zeit, die man einfach erlebt, statt sie nur zu verbringen. Die nächsten Wochen widme ich Letzterem, um all das zu spüren, was gespürt werden muss, wenn die Dinge endlich langsamer werden.
Wenn wir ständig in Bewegung sind, damit beschäftigt, zu organisieren und zu planen, übersehen wir, was unter der Oberfläche schlummert und nach Aufmerksamkeit verlangt. Hinter der Hektik können sich Angst, Traurigkeit, Wut, Unruhe, Trauer verbergen – eine ganze Reihe von Gefühlen, die wir lieber mit „glücklich“ und „produktiv“ überdecken würden.
Aber es können auch Ideen, kreative Impulse, Fragen, die nach Antworten verlangen, neue Interessen und Raum für die Projekte darin stecken, die schon lange nach unserer Aufmerksamkeit rufen – jene, bei denen wir nicht lange genug in der Stille verweilt haben, um sie tatsächlich zu hören.
Ich glaube, wenn wir uns verschließen, beschäftigt und ausgefüllt sind, laufen wir Gefahr, das zu verpassen, was wirklich für uns da ist. Wir bestehen aus Verstand, Körper, Herz und Seele, und alle vier verdienen den gleichen Raum. Unsere Kultur stützt sich so stark auf den Verstand, dass die anderen drei oft vernachlässigt werden.
Wenn wir uns Zeit nehmen, durch Stille und Meditation mit unserer Seele in Verbindung zu treten, öffnen wir uns für Botschaften, die uns sonst entgehen würden. Diese Verbindung zur Quelle stärkt unsere innere Welt. Aber es ist eine Übung, die Tag für Tag beständige Zeit und Raum erfordert.
Was könnte also passieren, wenn du deinem Herzen und deinem Geist mehr Raum in deinem Leben geben würdest?
Wenn wir uns wirklich auf das einlassen, was hinter den Tabellen, dem Organisieren und dem kleinen Alltagsdrama steckt – was ist da? Das ist für jeden von uns anders. Eine Sehnsucht, anders zu leben. Ein Heilungsweg. Ein Tor zur Kreativität. Was auch immer es ist: Etwas in jedem von uns möchte gesehen, gefühlt und mit Raum bedacht werden.
In diesem Herbst und Winter schaffe ich Räume für Frauen – besonders für diejenigen, die ein geschäftiges, ausgefülltes Leben führen –, um gemeinsam mit mir in die Natur zu gehen, einen Gang herunterzuschalten und uns mit den Fragen des Herzens zu beschäftigen, die unter all dem Trubel verborgen liegen.
Ein 3,5-tägiges Natur-Retreat für Frauen, veranstaltet gemeinsam mit der Natur-Coach Anne Binneboßel bei Inner Nature im Bayerischen Wald. Das ist eine Einladung, aus deiner Komfortzone herauszutreten – denn genau dort wohnt immer die Magie –, unter einer Plane oder unter dem Sternenhimmel zu schlafen, bewusste, gezielte Zeit in der Natur zu verbringen und dich am Lagerfeuer mit anderen Frauen auszutauschen. Es ist ein Wechsel vom Organisieren hin zur Sanftheit, eine Chance, die Fragen zu stellen, die schon lange in dir gären, und zu erkunden, was nach Aufmerksamkeit verlangt. Es sind noch ein paar Plätze frei – melde dich einfach, wenn du Fragen hast.
Meine jährliche Schwitzhütte, ebenfalls bei Inner Nature im Bayerischen Wald, fand dieses Jahr gemeinsam mit der Wildnis Gemeinschaft statt. Dieser zeremonielle Raum dient dazu, unsere Vorfahren zu ehren, Mutter Erde unseren Respekt zu zollen und das keltische Neujahr zu feiern – indem wir unsere Gebete ausschwitzen, über unser Leben nachdenken und die Arbeit der Heilung, Reinigung und Verbindung untereinander sowie mit der Geisterwelt fortsetzen. Diese Veranstaltung steht sowohl Männern als auch Frauen offen. Es ist eine der besten Möglichkeiten, die ich kenne, um das Jahr abzuschließen und die winterliche Zeit der Ruhe zu begrüßen. Jeder ist willkommen – meldet euch für weitere Infos
Demnächst
Frauenkreise zur Wintersonnenwende und eine Auszeit, um das Jahr 2027 zu begrüßen – beides gemeinsam mit meiner lieben Schwester Katharina Koch. Noch in Planung – Details folgen.
Ein paar Änderungen am Newsletter selbst: Ich füge ab sofort Buchempfehlungen hinzu und bald auch eine Rubrik „Was ich gerade koche“. Ich lege mehr Wert darauf, das Thema Essen in diese Community zu integrieren – darunter einen Disco-Brunch in der Nähe von Köln im November, private Kochveranstaltungen, die man buchen kann, und (ja, ich habe euch gehört!) ein Kochbuch, das gerade in Arbeit ist. Mehr dazu bald.
Danke, dass ihr Teil dieser kleinen Community seid. Ich hoffe, ihr begleitet mich in die Natur oder an den Tisch, wo wir uns von Herzen austauschen und das Leben gemeinsam in all seinen Facetten erleben können.
Mit Liebe und Sonnenschein,
Amie
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